Schleiferei heute:

Leider wird der Scherenschleifer gerne mitleidig belächelt

Warum soll man denn so einen Aufwand betreiben? Das geht doch heute schneller.

Ist das wirklich so? Steht da nicht auch ein hoher Verschleiß, Neuanschaffungskosten und Ausfallzeiten entgegen?

Ein einfaches Rechenbeispiel, 2 Minuten Schleifzetit pro Tag, ergibt auch 10 minuten in der Woche.

Mit ein bischen Übung schärft man zehn Messer sehr einfach in einer Stunde. Mit der richtigen Technik und Zubehör geht es auch schneller. Wenn das Messer dann aber zehn mal so lange hält, heist das nur alle zweui Wochen schärfen und dann rechnet sich die Zeit. Unterschied zwischen einmal die Woche und alle zehn Wochen macht sich bemerkbar.

Nicht zu vergessen ist der Verschleiß. Wird ein Messer häufig schnell geschliffen, wird bald ein neues fällig. Beim Handabzug ist der Materialabtrag geringer, die Standzeit höher, also hält das Messer länger.

Der Handabzug erscheint nur vordergründig als Mehraufwand, eine zwischen 10-40 mal höhere Standzeit erklärt sich selber. Ein Messer das schon seit zwanzig Jahren in Gebrauch ist kann diese Zeit noch vervielfachen.

Werkzeugpflege, richtiger Umgang mit dem Material wird leider selten vermittelt. Ich habe während meines Studium (Maschinenbau UNI ) und einiger Zeit inm Handwerk gelernt, das Fachfremdes Wissen, (Stahl ist nicht das Metier von Köchen) leider durch modernes und teures Zubehör ersetzt wird. Lobbyismus ist auch bei Lehrern verbreitet, und so geraten sinnvolle Techniken ins Vergessen, da neue Produkte "Ja viel besser sind"!!! Oder vielleicht doch nicht???


Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Aus und Weiterbildung speziell zum Thema, schärfen und Werkzeugpflege, für viele Werkzeuge von Friseur, bis Koch, Buchbinder bis Schneider anbieten. Wenn sie sich, ihre Lehrlinge, oder Schüler aus oder Weiterbilden wollen, fragen sie unverbindlich an.

Wenn sie möchten, komme ich zu Ihnen und gebe Kurse in Werkzeugpflege und Schleifen.




Der Scherenschleifer
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